Horst Evers: Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex

Freitag, 25.11.2016, 20.00 Uhr, HvB-Gymnasium, Aula

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„Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ (I. Kant)

Welche Maximen aber taugen, um in die chaotische Mannigfaltigkeit der globalen Vernetzung Ordnung zu bringen?

Evers hält einige Ratschläge bereit, wie etwa „ein Stirnband mit einer Halterung für das Smartphone des Partners. Sie trägt mein Telefon vor der Stirn, ich trage ihres vor der Stirn, und so können wir gleichzeitig Mails checken und uns trotzdem innig in die Augen schauen. Ist auch für die Körperhaltung besser.“ Er lässt sich online massieren und entwickelt Sportarten, deren Ausübung man vor der NSA und dem eigenen Körper geheim hält. Der NSA schlägt er vor, seine eigene Überwachung selbst zu übernehmen und regelmäßig einen Bericht zu verfassen, wenn er dafür an den eingesparten Kosten teilhaben kann.

Freuen Sie sich auf ein brandneues Programm von Horst Evers, dem „Meister des Absurden im Alltäglichen“ (Jury des Deutschen Kleinkunstpreises)! Ein Abend, rund um die Themen Anstand, Moral und was man dafür oder auch davon hält. Hier und anderswo, denn „es ist überall nichts in der Welt, ja überhaupt auch außer derselben zu denken möglich, was ohne Einschränkung für gut könnte gehalten werden, als allein ein guter Wille” (I. Kant)

Freitag, 25.11.2016, 20.00 Uhr, Einlass 19.15 Uhr, HvB-Gymnasium, Aula – Parkmöglichkeiten auf dem Schulhof.

Eintrittskarten: 21,50 EUR

http://kvstickets.de/html/event_details.php?eventId=6491